Bauherr
Unterallgäuer Werkstätten GmbH
Bauort
87700 Memmingen, Altvaterstraße 6
Kategorie
Barrierefreiheit
Fertigstellung
2018
Fläche in m²
894
Brutto-Rauminhalt in m³
5.855
Energiestandard
EnEV - 20%
Sonderspezifikationen
barrierefrei gem. DIN 18040

Die Unterallgäuer Werkstätten GmbH ist eine Einrichtung für Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung. In Memmingen und Mindelheim werden an gesamt sieben Standorten optimale Randbedingungen geschaffen, um es Mitarbeitern mit besonderen Bedürfnissen zu ermöglichen, am Berufsleben teilzuhaben – und dies so selbstständig und unabhängig, wie möglich.

2016 wurde ein der Hauptwerkstatt Memmingen gegenüberliegendes Grundstück mit zwei Bestandsgebäuden erworben. In den Hallen aus den 1970er Jahren wurde ursprünglich Metall verarbeitet. Dies sollte auch in Zukunft wieder so sein, denn die Räumlichkeiten sollten für den Bezug durch den Metallbereich der UAW saniert und erweitert werden.

Die an sich gute Bausubstanz konnte erhalten, energetisch ertüchtigt und optisch aufgewertet werden. Lichtschluckende Festverglasungen aus Profilglas und Glasbausteinen wurden rückgebaut und durch ‚dem Stand der Technik‘ entsprechende Holz-Alu-Elemente ersetzt. Die zu Baubeginn nicht gedämmten Fassaden wurden auf EnEV-Standard gebracht. Die entlang der östlichen Grundstücksgrenze situierte Halle wurde mit WDVS optimiert, der zur Altvaterstraße ausgerichteten Halle wurde eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus Trapezblech vorgesetzt. Sämtliche Oberflächen im Innenbereich wurden gereinigt und überarbeitet bzw. neu beschichtet.

Die Maschinenhalle wurde straßenseitig um einen in die Gesamtstruktur integrierten Vordach-Bereich erweitert. Dieser bietet Witterungsschutz für Anlieferungen und temporäre Lagerflächen und schafft Raum für das Stangenlager, von welchem aus das Rohmaterial über eine Ladeklappe direkt ins Gebäudeinnere gebracht wird, wo dieses weiterverarbeitet wird.

Umkleiden, sanitäre Einrichtungen und Sozialräume wurden in einem Neubau untergebracht, welcher im Süden an die Maschinenhalle andockt und in Holzbauweise mit VHF aus HPL-Platten als Zitat zum gegenüberliegenden Hauptwerk errichtet wurde. Die größtenteils geschlossene Fassade öffnet sich im Osten großzügig zum zweiseitig umschlossenen Innenhof. Fünf großzügige Dachfenster bringen natürliches Tageslicht in Waschräume und Umkleiden.

Der Gesamtkomplex ist barrierefrei und rollstuhlgerecht umgesetzt.

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